Der Landesverband der Freien Berufe in Schleswig-Holstein e.V., Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern und Verbände im Land, unterstützt die Initiative der Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag zur Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter von 410,00 EUR auf 1.000,00 EUR.

Der Präsident des Landesverbandes, Dipl.-Vw. Lars-Michael Lanbin, erklärt:

„Diese Reform ist überfällig! Die bisherige Obergrenze von 410 EUR gilt bereits seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Für die Freien Berufe bedeutet die Anhebung der Abschreibungsgrenze auf 1.000,00 EUR eine sofort wirksame Bürokratieentlastung. Gerade für Gründerinnen und Gründer sind bürokratische Hürden ein schwerwiegendes Hemmnis. Die durch das Bundesfinanzministerium angeführten kurzfristigen Steuerausfälle werden mittelfristig wieder vereinnahmt, so dass die Anhebung die Einnahmen des Staates in der Summe nicht verringert werden.“